Keinen Kopp machen!

Keinen Kopp machen!

In spirituellen Texten wird viel über das sogenannte Manifestieren geschrieben oder Wie ziehe ich Erwünschtes in mein Leben? Grob gesagt keiner kann’s und keiner versteht’s. Die geistige Praxis verlangt Durchdringung. Alle spirituellen Führer sprechen davon: Be smart. Schlau sein ist gefragt, damit diese Gesetze wirken und verstanden werden, haben sie doch deutlich mehr mit Physik als mit Aberglauben zu tun. 

 
 
Zeigen sich Dinge in Form von Themen in unserem Leben müssen wir ihnen dafür vorher den Raum geschafffen haben, sonst wären sie ja nicht da. In der geistigen Welt wird dies benannt als…..wir erschaffen die FORM, in die dann die Realität einfließt. Eine Form kann man sich ruhig als Kuchenform oder Eimer vorstellen. Diese erschaffen wir durch Gedanken oder Gefühle. Das ist uns immer nicht so präsent, da wir uns nicht bewußt sind, wie mächtig unser GEIST ist.
 
Ein leichtes Beispiel: Wir ärgern uns, wenn Leute zu spät kommen, sehen das als respektlos an, meckern rum, sind sauer. Jedoch es passiert UNS immer wieder. Durch die Verärgerung schaffen wir die FORM, in die das Ereignis, das ZU- SPÄT -KOMMEN dann einfließt….sich realisiert oder manifestiert. Halten wir an der Verärgerung fest, bleibt die FORM bestehen und wird wieder und wieder gefüllt. Weitere Beispiele, befürchten wir unser Mann könnte uns betrügen, ist der Akt schon fast vollzogen, vermuten wir ängstlich unsere Putzfrau könne uns bestehlen, baumelt der Ohrring schon bald am fremden Ohr. Unsere – in diesen Fällen negativen Vor- Gefühle – schaffen die Form für die Realisierung.
 
Die Lösung heißt: Keinen Kopp machen!
 
Entweder wir drücken mal ein bißchen auf die Tube und disziplinieren uns, verbieten uns schlichtweg die negativen Anhaftungen oder  wir schaffen Distanz zu dem uns sorgenden, ängstigenden oder ärgernden Ereignis, indem wir uns damit nicht identifizieren. Dies gelingt indem wir in die Beobachterrolle gehen…..ahh, da sitzt eine Frau im Café und da kommt einer zu spät. ICH habe damit quasi nichts zu tun, das Ereignis BIN ich nicht. Indem wir den Themen so die gefühlsmässige Aufladung entziehen, drehen wir ihnen den Saft ab, die FORM wird schwächer und diffundiert bald ganz. Niemand kommt mehr zu spät. 
 
Natürlich gelingt dies auch umgekehrt, wollen wir Positives ins Leben holen, erschaffen wir dafür die Form durch VORFREUDE, DANKBARKEIT, LIEBE, FRIEDEN. Können wir zum Beispiel gut kochen und jedem schmeckts, sind wir beim Planen, Einkaufen und Kochen selbst in GUTER Stimmung, es macht uns Spass. Alles was wir gut können oder was uns gelingt, fließt in die FORM, die wir durch POSITIVITÄT vorher geschaffen haben. 
 
Diese Prinzipien sind nicht leicht anzuwenden, sie verlangen Übung und Achtsamkeit, sind sie doch einmal verstanden rollt der Rubel.
 
EIN LEBEN LANG!